Sonntag, 17. März 2019

Die Straße des Erwachens

Der Abschied ist immer ein Beginn

Wir standen im Schatten
Da wir den Mut nicht hatten
Neben der Kirche die grüne Laterne
Und plötzlich warst du in der Ferne
Die Straße durch den Park war leer
Umgedreht, Du stehst am Ende nicht mehr
Auch die Stimme, sie war jetzt auch nur ein Traum
Reell sind der Park, das Rathaus der Baum
Die Laterne ist jetzt nicht mehr grün sondern rot
Warum fehlte mir der Mut
Der Morgen lässt doch lange auf sich warten
Auch er bittet um Vergebung


Sonntag, 10. Februar 2019

Auf der Ogygia


Die Odyssee endet nicht
Sei meine Kalypso, für immer
Sieben Jahre sind zu wenig
Die Liebe ist teilbar

Freitag, 8. Februar 2019

Windhauch


Die Nachtruhe wurde gestört
Deine Blicke sind wie ein lauer Wind um Mitternacht.
Irrational weil dunkel und warm
Woher kommst Du, Wind? Dort ist nur Finsternis.
Was blieb übrig
Nur die Kälte?
Sie wird am Morgen spürbar(er)

Deine Blicke sind wie ein Sonnenschein im Winter
Aus dem kalten Himmel
Kommst Du wirklich aus der Kälte, Sonnenschein? Zerbrechlich und trügerisch
Und besser als tausend ehrliche Dunkelheiten
 Deine Blicke sind wie im Mai nach Gewitter
Aus den Gewalten kommt die Wärme, Wonne und das Licht
Jetzt habe ich verstanden
Die Nacht ist nicht dunkel
Der Winter nicht kalt
Das Gewitter keine Bedrohung
Sie sprechen Deine Sprache
Die Natur täuscht nicht.

Dienstag, 24. Juni 2014

Mittag im Juni



Die Wolken plaudern mit den Bäumen
Und bleiben einfach hängen
Sie lachen
Nichts bewegt sich, die Amsel wird leiser
Auch sie lauscht der stillen Vergänglichkeit
Wo bleibt sie? Die Wärme macht gleichgültig