Montag, 31. Mai 2010

Kalter Mai

Regen wie damals der Himmel bricht
aber dieser Regen tötet deine düfte nicht

und wuchert die grüne welt
unter der nebel zelt

Wenn die Abendsonne
berührt die dunkle Waldeskrone
das letzte Mal, stirb die hoffnung nicht
sie bleibt wo das Laub dicht

An die Mutter

Vorbei ist die Zeit
die Sorge war von mir weit

nach Deine Stimme sehnte mein Herz
ich hörte sie nicht- o Schmerz!

Vorbei ist die Zeit als der Sommer unendlich war
und du warst immer da.

Längst hast Du das Haus verlassen
Lange konnte ich es nicht fassen.

Dann fand ich Deine Spuren im Fundament
Die bleiben dort bis zum End

Für sie
danke ich Dir!