Montag, 19. Juli 2010

An den Sohn

Deine Augen verraten alles
Den Traum, Freude und Enttäuschung
Der Spiegel der eigenen Seele, die jedoch eine andere ist
Die Reflexion ist eine Wiederbelebung des eigenen Ich
Nimm das Beste und vergiss den Rest

Dir Folgen

Folgen
Dir zu folgen bedeutet keine Angst zu haben
Sich aufzuschließen, die Welt zu erforschen in ihrer tiefsten Struktur
Ich gehe immer weiter und sehe nur Dich. Unser Weg führt durch die Lande unbeschreiblicher Schönheit
Überwältigender Farbenpracht und Helligkeit.
Wir ziehen an Welten vorbei, die Menschheit noch nicht sah.
Jede neue Landschaft überfordert mich und schließe die Augen und glaube ich bin am Ziel.
Nein Du führst mich immer höher und weiter. Jetzt kann ich nur noch wahrnehmen, die Phantasie setzt aus. Es gibt keine Vorstellung mehr. Nur
Staunen und Demut vor Deiner Unendlichkeit. Ich frage nicht. Deine Nähe wird Licht, auf das ich so lange sehnsüchtig wartete.

Linde

Linde

Die Linde duftet
Und trotzt dem feuchten Herbst.
Alt und immer verlockend die Sinne verwirrend
Nein ich bin immer noch da und meine Süße ist ewig

Glaube

Glaube
Wo finde ich dich
In Kindes strahlenden Augen
Am Sommerabend, auf dem Lande
In Menschen die mich umarmen

Bist Du es und nicht nur ein Naturgesetz und meine Schwäche
Ich glaube, ich glaube

Vernunft

Vernunft

Führe mich
Ich will dir folgen denn den Gefühlen
Sie sind verlogen ob gut oder böse
Und verleiten
Du bist der steinige Weg
Der immer zum Ziel führt
Und zum Sieg
Ich freue mich dann
Sind es doch

Gefühle?

Donnerstag, 15. Juli 2010

Letni wieczor

Heute ein polnischer Akzent. Eines meiner Lieblingsgedichte von Adam Asnyk. Ich werde es versuchen zu übersetzen, so gut ich kann.

Już zaszedł nad doliną
Złocisty słońca krąg;
Ciche odgłosy płyną
Z zielonych pól i łąk.

Dalekie ludzi głosy,
Daleki słychać śpiew
I cichy szelest rosy
Po drżących liściach drzew.

Promieni gra różana
Topnieje w sinej mgle,
A świeży zapach siana
Skoszona łąka śle.

Wraz z wonią polnych kwiatów,
Z gasnącym blaskiem zórz
Cicha poezja światów
W głąb ludzkich spływa dusz.

W półcieniu pierś olbrzymią
Podnoszą widma gór,
Nocnymi mgłami dymią,
Wdziewają płaszcze chmur.

I wiążą swoje skrzydła,
Podarty kryjąc stok,
Jak senne malowidła
Powoli toną w mrok.

Wieczoru blask niepewny
Oświetla obraz ten...
Ludzie w zadumie rzewnej
Gonią piękności sen.

Dienstag, 6. Juli 2010

Eine freie Entscheidung

Dich zu lieben ist nicht frei
zu sein
Ich muss es tun weil ich sonst verdurste
vor Angst sterbe
Bin ich dann noch frei?
Suche ich nicht einfach nur die Wärme nicht vergessene
ich bin nicht frei zu lieben
und erfreue mich dennoch Deiner