Samstag, 25. Mai 2013

In meiner Heimat

In meiner Heimat betete man täglich
die Maiandachten dufteten nach der grünen Wucht
aber aus Deiner Hand,
Die Roratenmessen waren mit Deinem Schnee überzogen, der Weg zur Kirche beschwerlich und mit Deinem Segen
Gott, dort warst Du uns täglich im Sinn
heute verdrängen Dich die anderen

Samstag, 18. Mai 2013

Klarsicht des Blinden

Mit diesen Augen werde ich Dich nicht sehen
Blind und nackt muss ich vor Dir stehen
Die Lebensfreude ist des Wanderers Brot
für die langen Ewigkeiten  von Dir fort
Sie muss reichen
das harte Herz aufweichen
Erst wenn alles aufgelöst auch die Augen
 ich nur aus dem Staube
erscheine vor  Deinem Geheimnis das ich so vermisste
wenn ich bloss die Zeit wüsste



Dienstag, 12. März 2013

Liebe im März

Diese Sonne macht nicht glücklich
sondern nur blind
Diese Sonne wärmt mich nicht
denn kalt ist noch der Wind
Beim ersten Mal hast Du nur geblendet
Keine der Seele wohltuende Wärme
die hast Du nicht verschwendet
Ich ahnte, sie war in Dir, ich ahnte
Nur Deiner Worte kalter Hauch hat mich berührt
Du konntest damals nur mein März sein
Der Sommer lässt auf sich warten.

Samstag, 16. Februar 2013

Ich darf doch lachen

Ich darf doch über Dämliches lachen, oder?
Ich muss mir doch nichts vormachen
die Tage vergehen so oder so  ohne
die Nächte auch
Ich darf doch  böse sein, oder?
dafür werde ich nicht getötet
vielleicht sogar nur hoch geachtet
vielleciht stimmt es nicht
mit der Milde, Empathie
Aber rmit der Liebe
stimmt alles
weil ich sie immer noch vermisse
weil ich sie geben will,
dem der noch weniger vom Kuchen hat

Sonntag, 20. Januar 2013

Winterlauf

Wie oft bin ich diesen Weg schon gelaufen?
Im Mai fühle ich mich wie im Tunel. Das dicke Gestrüpe lässt nur schwer einen Blick in den Wald. Dahinter ist es aber dunkel. Der Nadelwald strahlt die Geborgenheit, die es sonst nicht gibt. Im Winter fliehe ich vor der Hektik der Weihnachtstage, vor dem Gefragtwerden, vor dem Zwang zu geben und zu nehmen. Während meiner ersten Runden durch diesen Wald war ich jünger, damals schien noch manches in naher Zukunft möglich. So stellte ich mir auch damals vor, ich würde jetzt anhalten, ein Zelt aufschlagen, und einfach im dunklen Wald wohnen. Der Tag neigte sich bereits. In einer Stunde sieht mich keiner. Vielleicht würde ein Fuchs seine Runden drehen oder ein Hase nach dem Nachversteck suchen und mit Staunen einen neuen Nachbarn entdecken. Ich würde zu dieser frühen Stunde viel Zeit haben, zum Beten, Nachdenken und Einschlafen. Ich müsste aber nicht ausgeschlafen sein. Morgen ist auch ein Tag, den ich zuerst nur verbringen, keine Lsietung erbringen  muss und niemandem etwas beweisen.
ICh wäre früh wach, vielleicht durch die wenigen Vögel vor allem durch dei Kälte. Keiner sieht mich ind iesem erbärmlichen Zustand. Ich danke Gott dafür.
Ncah vielen Tagen verbracht in diesem durchnässten Zelt, Tagen des Nichtstuns fange ich an, neue Menschen zu suchen. Bewust, freiwillig nähere ich mich ihnen. Und danke ebenfalls Gott dafür.